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Pirol

Reference Music Server & DAC

Pirol

Der Nachfolger des Stereoplayers

Der Stereoplayer hat vielen Hörern gezeigt, wie analog digitale Musik klingen kann. Mit dem Pirol haben wir ihn von Grund auf neu gedacht. Gehäuse, Stromversorgung und Abschirmung sind Eigenentwicklungen. Bei jedem Bauteil stand dieselbe Frage im Raum: Was hält Störungen vom Signal fern?

Der apolitan Pirol vereint Musikserver und DAC in einem Gerät. Er spielt deine digitale Musik und gibt sie direkt analog an deinen Verstärker weiter, symmetrisch über XLR oder über Cinch.

Masse gegen Resonanz

Das Gehäuse ist eine komplette Eigenentwicklung. Boden und Deckel bestehen aus 6 mm, die Seiten aus 12 mm, die Rückwand aus 10 mm und die Front aus massiven 25 mm Aluminium nach Aerospace-Norm 6061. Die unterschiedlichen Wandstärken brechen Gehäuseresonanzen auf, Mikrovibrationen erreichen die empfindlichen Bauteile nicht mehr. Der Klang gewinnt an Ruhe und Kontur, der Bass an Autorität.

Mit knapp 20 kg wiegt der Pirol doppelt so viel wie der Stereoplayer. Er steht auf aufwendig entkoppelten Präzisionsfüßen, die ihn vom Untergrund trennen und Trittschall aus dem Rack fernhalten. Den Bedienknopf drehen wir aus vollem Edelstahl.

Ein DAC ganz ohne Chip

Über 90 % aller modernen Wandler basieren auf hochintegrierten Standard-Chipsätzen. Der apolitan DISCRETE PURE DSD DAC im Pirol geht einen eigenen Weg: Er ist zu 100 % diskret aufgebaut, ohne DAC-Chip und ohne FPGA, das einen Chip nur nachbildet. Die Wandlung übernehmen selektierte Präzisionsbauteile, keine klangbeeinflussenden ICs.

Reines DSD bildet Impulse und Transienten so ungefiltert ab, wie es herkömmliche PCM-Wandler kaum schaffen. Das Ergebnis ist analoge Authentizität und ein natürlicher musikalischer Fluss.

Entstanden ist der DAC in enger Zusammenarbeit mit dem Digital-Vordenker Pavel Pogodin. Unmittelbar vor der Wandlung wird das Signal galvanisch isoliert und mit NDK-Präzisionsquarzen neu getaktet. 29 dedizierte Spannungsregler versorgen die Schaltung rauscharm und stabil. Das Upsampling bis DSD512 übernimmt Roon, so erreicht das Signal den Wandler unberührt.

Handgefertigt in Deutschland. Kein Messwert-Marketing, sondern pure Emotion.

Der diskrete DSD-DAC des apolitan Pirol, Platinenaufdruck Discrete Pure DSD DAC, Design Concept Pavel Pogodin

Der DAC im Faraday-Tresor

Beim Stereoplayer saß der DAC offen im Gehäuse. Im Pirol hat er einen eigenen Tresor aus 3 mm Edelstahl, innen und außen vollflächig mit Reinkupfer verkleidet. Dieses Sandwich hält hochfrequentes Rauschen ebenso fern wie magnetische Wechselfelder. Hörbar wird das als tiefschwarzer Hintergrund und als plastische Tiefenstaffelung.

Auch das Mainboard ist geschirmt. Alle ungenutzten Steckplätze tragen eine Abdeckung aus 3 mm Edelstahl, damit sie nicht als Antennen für Streustrahlung wirken. Das Signal bleibt sauber, Impulse kommen präziser.

Blick in den apolitan Pirol: DAC im kupferverkleideten Edelstahl-Tresor, Netzteil und Mainboard

Zwei Netzteile, zwei Aufgaben

Den analogen Teil versorgt ein maßgefertigter Ringkerntrafo in Audio-Grade-Qualität mit minimiertem Streufeld. Er sitzt so weit wie möglich von der DAC-Platine entfernt. Das senkt das 50-Hz-Brummen und induzierte Wirbelströme deutlich. Feinste Hallfahnen und Ausklingvorgänge bleiben erhalten.

Für den digitalen Teil setzen wir auf ein vollständig gekapseltes Schaltnetzteil mit nachgeschalteter Filterplatine. Beim Stereoplayer lag die Restwelligkeit bei typischen 120 mV, im Pirol sind es 5 bis 7 mV. Das ist Strom auf dem Niveau sehr guter Linearnetzteile, bei der Impulsschnelligkeit eines Schaltnetzteils. Die Höhen klingen seidig und ermüden auch bei langem Hören nicht.

Anschlüsse

Analog gibt der Pirol sein Signal symmetrisch über XLR oder über Cinch aus, für jeden Kanal per Schalter wählbar. Für Daten stehen zwei USB-3.0-Buchsen bereit. Dazu kommen Ethernet, zwei USB-Buchsen für den DAC und ein Service-Anschluss.

Alle digitalen Anschlüsse sind als robuste Neutrik-Einbaubuchsen ausgeführt.

Rückseite des apolitan Pirol mit Neutrik-Buchsen und analogen Ausgängen in XLR und Cinch

Technische Daten

Gerätetyp Musikserver mit integriertem DAC
DAC DISCRETE PURE DSD DAC, 100 % diskret aufgebaut, ohne DAC-Chip und ohne FPGA
DAC-Konzept in Kooperation mit Pavel Pogodin
Signalaufbereitung galvanische Isolation, Reclocking mit NDK-Präzisionsquarzen vor der Wandlung
Spannungsregelung DAC 29 dedizierte Präzisions-Spannungsregler
Upsampling über Roon bis DSD512
Formate WAV, AIFF, FLAC, ALAC, AAC, MP3
Sample-Rates PCM bis 768 kHz, DSD nativ bis DSD512, 16/24/32 Bit
Prozessor Intel i7
Betriebssystem Roon Optimized Core Kit mit vollwertigem Roon Core
Systemspeicher Samsung SSD Pro m.2
Musikbibliothek Samsung SSD Pro m.2
Streaming Qobuz, Tidal, Internet-Radio
Roon Roon Core und Roon Bridge
Bedienung Web-Browser (Windows, Linux, OSX), App für iPhone/iPad, Android und Windows, autonom via Monitor/Tastatur/Maus
Analogausgänge XLR (symmetrisch) und Cinch, je Kanal umschaltbar
Digitale Anschlüsse 1× Ethernet (RJ45), 2× USB 3.0 (Daten), 2× USB (DAC), 1× Service
Buchsen Neutrik-Einbaubuchsen
DAC-Abschirmung eigener Tresor aus 3 mm Edelstahl, innen und außen mit Reinkupfer verkleidet
Mainboard-Abschirmung ungenutzte Steckplätze mit 3 mm Edelstahl abgedeckt
Netzteil analog maßgefertigter Ringkerntrafo in Audio-Grade-Qualität mit minimiertem Streufeld
Netzteil digital gekapseltes Schaltnetzteil mit Filterplatine, Restwelligkeit 5 bis 7 mV
Gehäuse Aluminium nach Aerospace-Norm 6061 (Front 25 mm, Seiten 12 mm, Rückwand 10 mm, Boden/Deckel 6 mm)
Füße entkoppelte Präzisionsfüße
Bedienknopf Edelstahl, aus dem Vollen gedreht
Gewicht knapp 20 kg
Fertigung Handarbeit in Deutschland